Dienstag, 15. August 2017

Rezension- Death Call-Er bringt den Tod

Chris Carter
Death Call - Er bringt den Tod

Thriller
Taschenbuch
Broschur
416 Seiten
The Caller
Aus dem Englischen übersetzt von Sybille Uplegger.
ISBN-13 9783548289526
Erschienen: 11.08.2017

Ullstein







Kurzbeschreibung:

Tanya Kaitlin freut sich auf einen entspannten Abend. Plötzlich klingelt ihr Handy, ein Videoanruf von ihrer besten Freundin. Tanya nimmt den Anruf an, und der Alptraum beginnt: Ihre Freundin ist gefesselt und geknebelt. Tanya hat eine Chance, die Freundin zu retten, hört sie von einer tiefen, unheimlichen Stimme. Sie muss nur zwei Fragen richtig beantworten. Sie scheitert - und ihre Freundin wird vor ihren Augen brutal ermordet. Profiler Robert Hunter und sein Partner Garcia haben einen neuen Fall: ein Serienmörder, der seinen Opfern in den sozialen Medien auflauert. Er studiert ihre Fehler und nutzt sie für sein perfides Spiel. Und das hat gerade erst begonnen ...

Meine Meinung: 

Tanya Kaitlin bekommt einen Videoanruf ihrer besten Freundin., die gefesselt und geknelbelt auf einem Stuhl sitzt. Eine unheimliche Stimme erzählt Tanya, dass sie die Chance hat ihre Freundin zu retten, wenn sie ihm zwei einfache Fragen beantwortet, was von vorneherein schon zum Scheitern verurteilt ist. Die Frau wird bestialisch ermordet - somit werden Robert Hunter und Carlos Garcia mit dem Fall beauftragt...

Wieder ein hochspannender Pageturner aus der Feder des Thrillerkönigs Chris Carter!

Dieses Mal haben es Hunter und Garcia mit einem Serienmörder zu tun, der gerne Spiele spielt und seine Opfern in den sozialen Netzwerken aussucht. Anhand welcher Kriterien ist völlig offen, was es den beiden Detectives vom LAPD nicht gerade einfacher macht.

Einmal mehr gelang es Chris Carter mich von Beginn an an den Thriller zu fesseln. Wie von dem Autoren gewohnt, versteht er es wunderbar die Enden der Kapitel offen und spannend zu halten, sodass man gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Die Hunter und Garcia Thriller sind für mich das beste Beispiel von" Ich-will-das-Buch-ganz-schnell-beenden/Ich-will-nicht-dass-es-schon-vorbei-ist". Eine durchgelesene Nacht und ich hatte das Buch beendet!Hurra und schade eigentlich...

Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und bei noch keinem einzigen ist es mir gelungen, den Täter vorher zu entlarven! Deswegen liebe ich ja diese Thriller so sehr. Am Ende kommt dann dieser Aha-Effekt und ich muss mir dann auch nicht vorwerfen, dass ich eigentlich darauf hätte kommen müssen  - es ist mir schlichtweg unmöglich!

Eine einzige offene Frage treibt mich allerdings um.... Allerdings kann ich diese hier nicht formulieren ohne zu spoilern und deshalb werde ich eben weitergrübeln oder eben noch mal lesen.

Ich weiß nicht, was ich weiter zu diesem Thriller schreiben kann, ohne mich hier zu überschlagen, deshalb - lesen,lesen,lesen! Chris Carter spielt in einer ganz anderen Liga der Thrillerautoren und jetzt freue ich mich wieder auf den nächsten Fall von Hunter und Garcia! Nach Carter ist vor Carter!

Wie in bisher allen Bänden gibt es von mir eine Warnung an magenschwache und etwas zartbesaitetere Leser und eine absolute Leseempfehlung für alle Thrillerfans und die, die es werden wollen! Wer Carter nicht gelesen hat, hat was verpasst!




Montag, 14. August 2017

Buchvorstellung - Mord in Ditzum

Die Rechsmedizinerin Dr. Josefine Brenner ist wieder da!Ostfriesland ist nicht nur idyllisch, sondern kann manchmal ganz schön mörderisch sein!



Susanne Ptaks beliebte Ostfriesenkrimi-Reihe hat bei den Lesern längst Kultstatus erreicht. Dr. Brenner löst mysteriöse Mordfälle! Immer wenn sie im hohen Norden ist, zieht sie das Verbrechen scheinbar magisch an. Wo die ehemalige Rechtsmedizinerin auftaucht, wird es mörderisch. So auch im beschaulichen Ditzum, im ostfriesischen Rheiderland zwischen Ems und Dollart. Mit ihren unkonventionellen Ermittlungsmethoden kommt Josefine Brenner erneut dem Täter auf die Spur.

Neuerscheinung Ostfrieslandkrimi "Mord in Ditzum" von Susanne Ptak




Die sommerliche Idylle des ostfriesischen Fischerdorfs Ditzum wird erschüttert. Alles beginnt mit einem mysteriösen Leichenfund. Sabine Felker findet eine tote junge Frau, und glaubt, dass es sich um ihre ehemalige beste Freundin handelt – die offiziell vor 12 Jahren bei einem Unfall verstorben ist!








Zum Inhalt von „Mord in Ditzum“:



Grauenhaftes erschüttert die sommerliche Idylle des ostfriesischen Fischerdorfs Ditzum. Am Ufer wird die Leiche einer Frau entdeckt – das blonde Haar verfärbt vom Blut. Theda Borchers ist sich sicher: Es handelt sich bei der Toten um ihre Nichte Famke aus Ditzum. Doch die ist offiziell vor zwölf Jahren als vierzehnjähriges Mädchen bei einem Unfall ums Leben gekommen… Was ist damals wirklich geschehen? Das ganze Dorf scheint sich gegen die Ermittlungen zu sperren, düstere Geheimnisse liegen in der Luft, aber alle halten dicht. Verzweifelt bittet Theda ihre Freundin Dr. Josefine Brenner um Hilfe, und sofort macht sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand auf nach Ostfriesland. Mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden geht Josefine der Sache gemeinsam mit der hiesigen Polizei auf die Spur. Nach und nach fördern die Ermittler eine ganze Serie an Verbrechen zutage, als der Täter erneut zuschlägt …


Nach den Ostfriesenkrimis „Mord in Greetsiel“ (ISBN 978-3-95573-271-4), „Mord in Wiesmoor“ (ISBN 978-3-95573-337-7), „Mord in Leer“ (ISBN 978-3-95573-450-3) und „Mord in Pilsum“ (ISBN 978-3-95573-539-5) ist jetzt mit „Mord in Ditzum“ ISBN (978-3-95573-661-3) der fünfte Fall mit Dr. Josefine Brenner im Klarant Verlag erschien



Der Roman von Susanne Ptak kann bei allen bekannten E-Book Shops wie Amazon (für den Kindle eReader), Apple iTunes (für iBooks), Thalia (für tolino), Weltbild, buecher.de, buch.de, Hugendubel, Kobo und vielen weiteren erworben werden zum Preis von 3,99 Euro. „Mord in Ditzum“ gibt es ebenfalls als Taschenbuchausgabe (ISBN 978-3-95573-662-0) zum Preis von 11,99 Euro.

Mehr Informationen zu „Mord in Ditzum" erhält der Leser hier:https://www.weltbild.de/artikel/buch/mord-in-ditzum-ostfrieslandkrimi_23377491-1 sowie eine Leseprobe aufhttps://www.amazon.de/Ditzum-Ostfrieslandkrimi-Josefine-Brenner-ermittelt-ebook/dp/B074PR4K6Y

Mittwoch, 9. August 2017

Rezension - Der Schacht

Volker Dützer
Der Schacht

Kriminalroman


ISBN: 978-3-95441-316-4 | 380 Seiten

KBV











Kurzbeschreibung:


Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung. Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt. Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.


Meine Meinung: 

Die LKA-Profilerin Helen Stein wird nackt auf einem Parkplatz auf einer Autobahnraststätte gefunden. Die Frau war drei Tage lang in der Hand eines Serienmörders, der schon mehrere junge Frauen ermordet hat. An die Zeit der vergangenen 36 Stunden hat sie keinerlei Erinnerungen.
Unter ihrem Protest versetzt ihr Chef sie in eine kleine Polizeidirektion im Westerwald, wo kurz darauf auch eine Mädchenleiche gefunden wird....

Ich habe bereits "Nexx-Die Spur" von Volker Dützer lesen dürfen. Da mir der Thriller sehr gut gefallen hat, musste ich nicht lange überlgen als mir "Der Schacht" zur Rezension angeboten wurde.
"Der Schacht" ist der Auftakt zu einer Reihe um die Profilerin Helen Stein und dem, etwas schwierigen und bärbeißigen Ermittler, Ben Funke.

Als Helen im Westerwald ankommt, ist sie sich sicher nicht länger als notwendig dort zu bleiben. Untermauert wird ihre Entscheidung, als sie auf ihren neuen Chef Ben Funke trifft.

Funke ist auf dem besten Wege zum Alkoholiker, lebt in einem ziemlich runtergekommenen Wohnwagen und macht es Helen nicht leicht mit ihm zusammenzuarbeiten. Funkes drohende Alkoholsucht hat einen Grund. Seine Tochter Nora ist vor einem Jahr verschwunden und er selbst hat schlimme Schuldgefühle, denn sie verschwand plötzlich und von einem auf den anderen Moment unter seiner Obhut.

Helen Stein ist sich sicher, dass der "Maskenmann", ihr Peiniger ihr in den Westerwald gefolgt ist, um sein Werk zu vollenden. Um sich endlich an die Zeit ihres Martyriums erinnern zu können, nimmt sie Therapiestunden bei dem ansässigen Therapeuten Kaminsky und tatsächlich scheint es ihm zu gelingen, dass Helen sich langsam wieder erinnert.

Genug zur Story! Volker Dützer gelingt mit "Der Schacht" ein spannender und starker Auftakt zu der Reihe um Funke und Stein. Eigentlich mag ich es nicht sonderlich, wenn das Privatleben der Ermittler viel Raum in einem Thriller einnimmt, jedoch war es bei "Der Schacht" ganz anders. Sowohl Helen Steins als auch Ben Funkes Privatleben ist sehr spannend und unerlässlich für den Fall, den die beiden Ermittler bearbeiten.

Der Charakter Ben Funke war mir anfangs alles andere als symphatisch, Er scheint nicht sonderlich in seiner Arbeit aufzugehen und erweckt den Eindruck des Duckmäusers, gerade vor dem Ortsbürgermeister Haffner scheint er fast zu kriechen, denn dieser setzt ihn mehr oder weniger unter Druck nach seiner Pfeife zu tanzen. Im Laufe der Story wird allerdings klar, warum sich Funke so verhält und von Kapitel zu Kapitel konnte ich Funke besser verstehen und gerade er ist es, der mir unheimlich ans Herz gewachsen ist.

Ganz anders die Profilerin Stein. Sie selbst hat auch keine einfache Vergangenheit und nichts ist ihr wichtiger als den "Maskenmann" endlich zu entlarven und zur Strecke zu bringen,. Es ist auch Helen Stein, die Funke immer wieder antreibt sich zusammenzureißen. Sie schert sich nicht wirklich um die Anweisungen von "ganz oben" und ist nahezu besessen von dem unheimlichen Killer.

Die Charaktere Stein/Funke sind von Volker Dützer gut ausgearbeitet und erscheinen authentisch und sehr interessant.

Der Thriller weist zu keiner Zeit Längen auf und die Spannungskurve wird von dem Autoren stetig angezogen, Selbst als der Täter entlarvt war, gab es noch kein Durchatmen und das Mirfiebern war noch lange nicht vorbei!

"Der Schacht" ist actionreich und gerade im letzten Drittel so spannend, dass meine Fingernägel wieder mal leiden mussten. Ich liebe solche Thriller, genau nach meinem Geschmack und ich kann es kaum abwarten "Freier Fall", der zweite Band um Funke und Stein, in den Händen zu halten, denn ich muss dringendst wissen, wie es mit den beiden Ermittlern weitergeht.

Allzu lange wird es nicht mehr dauern, bis mir auch der zweite Thriller zum Opfer fallen wird und so gebe ich eine absolute Leseempfehlung! Unbedingt!


Montag, 7. August 2017

Rezension - Babydoll

Hollie Overton
Babydoll
Roman

Originaltitel: Baby Doll
Originalverlag: Redhook, Hachette
Aus dem Amerikanischen von Marie-Luise Bezzenberger
Deutsche Erstausgabe

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-20520-2
€ 15,00 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 15. Mai 2017







Kurzbeschreibung

Lily Risers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird ...

Meine Meinung:

Lily Riser wurde entführt. Nach acht Jahren gelingt ihr mit ihrer kleinen Tochter Sky, nur mit einem Schlafanzug bekleidet, die Flucht vor ihrem Peiniger, der auch der Vater ihrer Tochter ist.

Sogleich macht sie sich auf zu ihrem Elternhaus zu ihrer Zwillingsschwester und ihrer Mutter. Lily muss feststellen, dass ihr Vater mittlerweile tot ist und sich auch sonst Vieles verändert hat, was ein "normales Leben" fast unmöglich macht.

In der Zwischenzeit plant ihr Entführer im Gefängnis bereits die Bestrafung seiner Babydoll...


Der Roman erzählt die Geschichte eines Entführungsopfers, nachdem ihr Martyrium eigentlich beendet sein sollte. Lily hat es in ihrem freien Leben nicht einfach. Ihrer kleine Tochter vermisst ihren Vater, den Entführer Rick. Das Mädchen kennt nichts anderes als Gefangenschaft und so hat das Kind große Probleme in ihrem nun vermeintlichen normalen Leben.
Die Entführung hat natürlich bei Lily selbst, aber auch bei ihrer Familie tiefe Spuren hinterlassen. Was wäre gewesen,wenn damas dieses oder jenes anders verlaufen wäre? Ihre Zwillingsschwester Abby gibt sich selbst die Schuld an der Entführung Lilys, denn das letzte Mal, als die beiden sich gesehen haben, gab es einen dummen Streit. So zerfließt Abby fast in Selbstvorwürfen und setzt alles daran, ihren "Fehler" wieder gutzumachen.

Wer hier einen Thriller erwartet liegt mit "Babydoll" vollkommen falsch. Hollie Overton gewährt uns einen Einblick in die Köpfe der Opfer. Nicht nur Lily musste leiden, sondern ihre gesamte Familie und Freunde. Es geht eben nicht alles ganz normal weiter, was gewiss auch nicht möglich ist. Einfühlsam schildert die Autorin die Qualen, gerade in den Gedanken, der Familienmitglieder und Freunde, was man bei der Lektüre versucht zu verstehen und sich zu fragen beginnt, ob man selber vielleicht auch so gehandelt hätte.

Ich kann mich erinnern, welche Anfeindungen Natascha Kampusch über sich ergehen lassen musste, dabei hat meiner Meinung nach niemand das Recht, sich ein Urteil über die junge Frau erlauben zu dürfen. Das nur am Rande...

Die Story ist spannend und einfühlsam erzählt, allerdings musste ich schon dann und wann mal durchatmen, denn durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin fiel es leicht, sich in Lily hineinzuversetzen.

Das Ende hat mich etwas schockiert, denn damit habe ich so nicht gerechnet und so hat mich die Autorin eiskalt erwischt.

Wer den ruhigen Spannungsroman bevorzugt, empfehle ich "Babydoll" allerwärmstens. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und so komme ich nicht umhin eine absolute Leseempfehlung zu geben. Ich bin gespannt, was wir von Hollie Overton noch erwarten dürfen!





Donnerstag, 13. Juli 2017

Buchvorstellung - Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Mordsleben" von Ulrike Busch im Klarant Verlag

Heute nun kommt die dritte Buchvorstellung aus dem Klarant Verlag, die ich euch versprochen habe.

Wir waren in Norddeich, sind literarisch quer durch Ostfriesland gereist und kommen nun mit Ulrike Busch im idyllischen Greetsiel an. Nun ja, ganz so idyllisch scheint es dann doch nicht zu sein. Manch einer hatte ein "Mordsleben"....

Seht selbst!


Kripo Greetsiel ermittelt - Band 3: Von Diebstahl und Erpressung bis hin zum Bombenanschlag und der Verwendung eines Autos als mörderische Waffe – das idyllische Greetsiel erlebt Tage des Schreckens.

„Mordsleben“, der neue Ostfrieslandkrimi von Bestseller-Autorin Ulrike Busch, ist im Klarant Verlag erschienen. Es ist der dritte Fall für Fenna Stern und Tammo Anders von der Kripo Greetsiel.

Die friesischen Kommissare haben es in ihrem neuen Fall mit einer echten Diva zu tun: Leonie Altinga – ehemals eine international gefeierte Schauspielerin, nach ihrer Schauspielkarriere erfolgreiche Autorin. Die Diva hatte ein „Mordsleben“ im wahrsten Sinne des Wortes, und ist dabei so manchem auf die Füße getreten. Gelingt es den Kommissaren, das mörderische Treiben in Greetsiel zu stoppen?


Zum Inhalt von „Mordsleben“:

Mit der ostfriesischen Ruhe ist es in Greetsiel vorbei: Die norddeutsche Schauspielerin Leonie Altinga kehrt in ihre Heimat zurück und eines Abends werden Schüsse auf sie abgegeben. Sie bleibt unverletzt, aber bald darauf werden mehrere Bürger des idyllischen Fischerdorfes zum Ziel weiterer perfider Anschläge. Bei allen beteiligten Personen finden sich Verbindungen zu Leonies Leben. Doch wer ist hier Opfer, wer ist Täter? Vor vielen Jahren hatte Leonie in Greetsiel ihre Tochter und ihren Mann verloren. Führt sie in Wahrheit einen brutalen Rachefeldzug, und die Schüsse auf sie waren nur inszeniert? Die Ermittler Tammo Anders und Fenna Stern stehen vor einem mysteriösen Fall, und das mörderische Spiel in Ostfriesland scheint kein Ende zu nehmen...











Nach den Ostfrieslandkrimis "Tod am Deich" (ISBN 978-3-95573-585-2) und „Mordskuss“ (ISBN 978-3-95573-628-6) ist jetzt mit "Mordsleben" (ISBN 978-3-95573-656-9) der dritte Band der Reihe „Kripo Greetsiel ermittelt“ von Ulrike Busch erschienen.

Der Kriminalroman ist als E-Book bei allen bekannten E-Book Shops wie Amazon (für den Kindle eReader), Apple iTunes (für iBooks), Thalia (für tolino), Weltbild, buecher.de, buch.de, Hugendubel, Kobo und vielen weiteren zum Preis von 3,99 Euro erhältlich.

 „Mordsleben“ gibt es ebenfalls als Taschenbuchausgabe zum Preis von 11,99 Euro.
Mehr Informationen erhält der Leser hier https://www.amazon.de/dp/B073WGZB2B sowie eine Leseprobe auf https://www.weltbild.de/artikel/ebook/mordsleben-ostfrieslandkrimi_23340362-1

Dienstag, 11. Juli 2017

Rezension -Targa/Der Moment, bevor du stirbst

B.C. Schiller
Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Thriller


Originalausgabe

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10151-2
€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Penguin 

Erscheinungstermin: 10. Juli 2017








Kurzbeschreibung: 

Niemand kommt dem Bösen so nahe wie sie.
Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.

Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.

Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?


Meine Meinung: 

Mit Targa Hendricks lernen wir  eine recht ungewöhnliche Ermittlerin kennen. Sie lebt mit ihrem Hund in einem VW-Bus und ist dreißig Jahre alt. Als Baby wurde sie mit ihrer Zwillingsschwester Yella ausgesetzt. Yella ist erfroren, Targa hat durch die Kälte einen Zeh einbüßen müssen und ihrer Mutter hat sich umbegracht.

Targa ist Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit im BKA Berlin, hat keinerlei Angst, keine Gefühle, keine Familie, keine Freunde

Der Hochschuldozent Falk Sandman ist besessen von den letzten Worten Sterbender, allen voran seinen Opfern, die er auf perverse Art und Weise umbringt. Targa soll sich Sandman nähern, sein Vertrauen gewinnen und ihn letztendlich zur Strecke bringen.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vor "Targa-Der Moment, bevor du stirbst" noch nichts von B.C. Schiller gelesen habe, es aber weit oben auf meiner Liste stand. Warum also nicht sofort mit dem Auftakt zu einer neuen Reihe des Autorenduos starten?

Ich hatte etwas Schwierigkeiten in die Story zu finden. Eine Ermittlerin wie die Figur der Targa Hendricks ist mir bis Dato noch nicht begegnet, was ich sehr interessant fand. Endlich mal ein ganz ungewöhnlicher Charakter, mit dem ich dennoch irgendwie nicht warm wurde. Im Laufe der Story lernt man Targa allerdings besser und besser kennen und kann, zumindest teilweise, ihr Tun nachvollziehen, ob sie dem Leser dadurch symphatisch(er) wird, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Mit Falk Sandman verhält es sich da schon anders. Ein Serienkiller, der sich für unbesiegbar hält und Frauen magisch anzuziehen scheint. Für ihn so ein Leichtes seine Opfer zu finden, ihr Vertrauen zu gewinnen und letztendlich umzubringen um ihre letzten Worte aufzunehmen, was die Motivation seiner Taten ist.

Es hat mir sehr gut gefallen, dass der Täter von Anfang an feststand. Solche Thriller liebe ich sehr, denn mir gefällt es ein bisschen "in den Kopf" des Täters zu sehen. Was ich da allerdings zu sehen bekam, war nichts Neues. Schwere Kindheit, was ja oft sehr gerne als Aufhänger für irre Serienkiller verwendet wird. 
 
Der Thriller kam für meinen Geschmack nur schwer in Gang bevor er spannend wird. "Targa"  hat mich zwar gut unterhalten, dennoch nicht zu 100% überzeugt. Zwischen Täter und Ermittlerin entwickelt sich ein Psychospiel, was durch den Charakter von Targa sehr interessant zu verfolgen war und mich zum Weiterlesen animiert hat.

Dennoch kam die Story für meinen Geschmack zu schwer in Gang und war mir teilweise zu langatmig und von allem ein bisschen "too much" und schwer nachvollziehbar.
 
Alles in allem hat es Spaß gemacht den Thriller zu lesen, obwohl mir die Spannung etwas gefehlt hat.

Trotzdem werde ich an der Serie dran bleiben, denn so ganz habe ich mit Targe Hendricks nicht abgeschlossen und ich bin schon neugierig, wie sich die Reihe entwickeln wird.